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Excuse Me Fire – „Glow & Flutter“ CD

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Immer wieder mal nehme ich die CD beim Hören in die Hand und will hinten nach den Songtiteln schauen. Doch da stehen keine. Hülle aufklappen und auf der Bookletrückseite nachschauen ist da auch völlig unergiebig. Die Songtitel stehen im Booklet über den jeweiligen Texten.

Die CD startet mit einem Riff, dass mich extrem an „Was dann …!?“ von Notdurft erinnert. Excuse Me Fire sind aber vor allem im Indierock zu Hause. Ich bin hier hin- und hergerissen. Auf der einen Seite klingen sie schon wie viele Indierockbands heute. Wenn ich mich nicht zum Zuhören verpflichtet fühle, dann wende ich mich da in der Regel gelangweilt ab, weil ich das Gefühl hab, das ist alles eine einheitliche Suppe. Dann wieder fangen mich Excuse Me Fire immer wieder doch noch ein, wenn zum Beispiel „Murphy's Law“ mit einem eigensinnigen Elektrobeat startet bevor das echte Schlagzeug auf die Tanzfläche springt. Das Outro dieses Song erinnert dann noch an die Anfänge der Industrial-Musik. 

Mal krachen die Gitarren, mal weben sie gemeinsam Teppiche, die Gesänge changieren zwischen melodieseligen Harmoniechören und Screamo. Monoton geht es also nicht zu. Gang of Four und die Talking Heads sind mal wieder unüberhörbar im Geiste mit an Bord. Nach mehreren Anläufen, die mir die Scheibe eher langweilig erscheinen ließen, finde ich so langsam wirklich Gefallen an den ausgefeilten Stücken.

(BSC Music)

Excuse Me Fire


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