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Arrested Denial – „Our Best Record So Far“ CD/DL

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Arrested Denial präsentieren auf ihrem zweiten Album Punkrock mit melodischen Gitarren, changieren dabei im Spektrum vom bissigen Hardcorekracher bis zur Ballade. Dazwischen sehr viel hymnisches mit angemessenen Tempowechseln, die die Ohren wachhalten. Immer mal wieder gibt es eine Orgel zu Gast und beim countryangehauchten „D-Land“ unterstützt eine Mundharmonika den Untergang des Kapitalismus. Der Gesang, teils englisch, teils deutsch, erinnert in seiner Kratzigkeit an Leatherface. Die Stimmung wechselt zwischen Melancholie, Zorn und einer Priese in Offbeat getunkter, giftiger Heiterkeit.

Für weniger gelungen halte ich das Albumcover. Das dezente Foto mit den spielenden Kindern wird von den grell unterlegten Schriftzügen komplett erschlagen und kann überhaupt nicht mehr wirken. An der Stelle wäre weniger mehr gewesen.

(Mad Butcher Records)

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Aktualisiert ( Dienstag, 14. Mai 2013 um 15:28 )
 

aus dem Tagebuch des M. – Teil 1

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Facebook ist ja schon schrecklich. Alles Internetleben spielt sich dort ab und verdrängt den Rest des Internetgeschehens aus dem Blickfeld. Nun will ich aber doch mal ein paar meiner privaten Facebook-Einträge auf der Überfall-Site ein zweites Zuhause geben:

 

16. Januar 2012:

Talking-Heads-CD/DVD-Set bestellt, Talking-Heads-CD bekommen, auf Englisch beschwert, deutsche Antwort bekommen:

„Guten Morgen Ich bin über die Mischung oben sehr traurig. Ich habe einen Wiedereinbau sofort ausgesendet zu Ihnen, sobald ich ihn in unserem Lager lokalisiere. Nehmen Sie bitte meine Entschuldigungen wieder an Ich sende einen Rückkehrumschlag auch, also können Sie kostenlos zurückkommen

mit Komplimenten“

Hoffentlich ist der Umschlag auch groß genug, dass ich da hineinpasse.

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Notdurft – „Proletenkarneval“ CD

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ÜF-CD029

Passend zum 35-jährigen Jubiläum des Debut-Albums von 1982 standen die überlebenden Mitglieder von Notdurft am 30. November 2012 wieder gemeinsam auf der Bühne und legten einen grandiosen Gig hin.

Während passend zu diesem Anlass auf Höhnie Records das erste Album nochmal auf Vinyl neu aufgelegt worden ist, ist auf Überfall eine neue Best-of- und Raritäten-Compilation als CD erschienen.

Neben Studio-Aufnahmen von beiden Alben finden sich hier Live- und Demoaufnahmen sowie der Mars-Galliculus-Remix von „Absoluter Stillstand“. Hauptattraktion unter den Liveaufnahmen sind Mischpultaufnahmen vom 1985er Abschiedskonzert, die vor einiger Zeit aufgetaucht und für diese CD angemessen aufbereitet worden sind.

 

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Aktualisiert ( Samstag, 26. Januar 2013 um 22:41 )
 

V. A. – „Adventsüberfall 2012“ Download

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ÜF-CD030

Vom 1. bis zum 24. Dezember 2012 gab es hier jeden Tag ein Türchen vom Adventsüberfall zu öffnen. Wer da etwas verpasst hat, kann hier den ganzen Kalender incl. Artwork am Stück herunterladen:

Adventsüberfall 2012 komplett im Ogg-Vorbis-Format (Rechtsklick -> speichern unter)

From December the 1st to December the 24th there was a advent calender door to be opened. Anyone who missed something still has the chance to grab all in one including the artwork:

Adventsüberfall 2012 completly in ogg vorbis format (right-click -> save as)

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Aktualisiert ( Sonntag, 27. Januar 2013 um 14:00 )
 

Der Meister der Überrumpelung

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Dank eines offenbar sehr scharfen Gegenstandes auf einem innenstädtischen Radweg entschwand innerhalb von Sekundenbruchteilen gestern Nacht die gesamte Luftbefüllung aus dem Hinterrad meines Fahrrades. Zuvor verabschiedete ich mich von der geselligen Runde, die sich Reisegruppe West nannte und mit mir den Abend beim BiBloStati verbracht hatte – dem Bielefelder Blogger-Stammtisch. Ich war erstmals Teilnehmer dieser Gesellschaft und fühlte mich sehr wohl in ihrer Mitte. Ich persönlich war die einköpfige Reisegruppe Nord, die sich vom Weg aus der Ostkneipe zu einem Westschlenker hat hinreißen lassen. So war ich also bester Laune bis mich ein äußerst auffälliges Zischen wortwörtlich mit den Füßen auf den Boden zwang. Die allgemeine Scherbenlandschaft auf den Radwegen ist mir ein steter Quell von Trainingseinheiten zur Erweiterung handwerklicher Geschicklichkeit. Einen anderthalb Zentimeter langen Schlitz quer durch Decke und Schlauch war denn aber zum Flicken doch zuviel des Guten. Also musste ich mich wohl oder übel in Kosten und Arbeit stürzen. Bei der Gelegenheit konnte ich nun auch endlich mal für das halbe Fahrrad von Dunlop-Ventil auf Schrader umsteigen. Schlauch und neue Luftpumpe konnte ich im nahe gelegenen Baumarkt bekommen, aber was den Mantel anging, wollte ich dann doch nicht am falschen Ende sparen und biss in den sauren Apfel der vergleichsweisen Kostspieligkeit und machte mich zwecks Erwerbs eines pannengeschützten Markenproduktes auf in die Innenstadt.

Nachdem dieses relativ sperrige Ersatzteil erworben ist, laufe ich mit ihm über der Schulter hängend  die Bahnhofsstraße entlang, vorbei an einem Stand, um den herum junge Menschen schwirren, die Flaneure ansprechen, um sie – so muss ich aus Erfahrung vermuten – einen kleinen Fragenkatalog abzufragen und als logisch unausweichliche Folge zu einer Kontoeinzugsermächtigung für einen monatlichen Spendenbeitrag für die Gute Sache zu überreden, der auf auf einen täglichen Beitrag heruntergerechnet total wenig klingt und selbstredend für jedermann erschwinglich sein sollte. Ich höre eine junge Frau im orangenem Drückerdienst-T-Shirt sagen: „Hallo junger Mann mit dem Reifen! Ja, ich meine Sie, es gibt da keinen anderen!“. Ich husche resolut weiter mit einem Lächeln, das Sympathie für die Person, aber überzeugte Flucht vor der Sache ausdrücken soll. Ich scheine dabei inzwischen wirklich eine hoffnungslose Unnachgibigkeit auszustrahlen, denn sie stellt sich mir nicht in den Weg. Und ich muss nicht im Slalom um sie herum laufen. Das freut mich, denn ich finde solche Situationen tendenziell eher unangenehm. Nun sieht mich ihre Kollegin von hinten, liest, was auf meiner Tasche steht und bringt jenen Kommentar, der für mich das Zitat des Tages ist: „Den kannst du nicht überfallen; der junge Mann ist auf Überfall-Records. Das ist der Meister!“.  Na dann bitte ich doch alle Drückertruppen darum, das in Zukunft stets zu beachten.

 

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